Hallo Ihr wenigen Elektroauto-Fahrer und Besitzer da draußen!

 

Für eine mit uns kooperierende, renomierte Marktforschungs-Agentur suchen wir Elektroauto-Besitzer, die gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung (i.H.v. 150 €) in den kommenden Wochen an einer 3-stüdigen Marktstudie in Hamburg (Zentrum) teilnehmen möchten. Insbesondere werden zunächst Besitzer von BMW i3, e-Golf, e-UP, Renault ZOE etc. gesucht.  Näheres erfahrt Ihr weiter unten. Bei Interesse mail mich einfach direkt an: daniel.stitz@e-carsharing.net

 

 

BMW i3 im Carsharing in Hamburg © DriveNow

BMW i3 im Carsharing in Hamburg © DriveNow

Teilnehmer für eine E-Mobilitäts-Studie gesucht

 

Autotechnik wird ständig weiterentwickelt. Als erfahrener Autofahrer nehmen Sie Einfluss auf die Entwicklung von Fahrzeugtechnik und können insbesondere moderne Antriebstechniken und alternative Mobilitätskonzepte in der Entstehung mitgestalten.

Besonders der noch neue aber stetig wachsende Markt der Elektromobilität ist von Interesse. Hierfür suchen wir in Hamburg Besitzer verschiedener Marken und Modelle: von BMW i3 und Citroen C-Zero, Nissan Leaf, Renault Zoe über Opel Ampera, VW e-up! , e-Golf, Passat GTE bis hin zu Tesla, Volvo und Jaguar Modellen.Um die neuesten Trends zu testen und zu bewerten, organisieren wir Fahrtests, Gruppendiskussionen, Einzelinterviews oder Fahrsimulationen. Aktuell organisieren wir mehrere Studien in diesem Bereich für unseren Standort in Hamburg.

So können Sie direkt Verbesserungsvorschläge abgeben und mit Ihrer Meinung und Ihren Erfahrungen an der Technikentwicklung teilhaben. Hierfür erhalten Sie je nach Zeitaufwand eine angemessene Aufwandsentschädigung. Es handelt sich bei unseren Veranstaltungen niemals um Werbe- oder Promotionveranstaltungen! Alles, was Sie sagen wird grundsätzlich anonymisiert ausgewertet. Wir versuchen nicht, Ihnen etwas zu verkaufen und werden nicht mit Ihren persönlichen Daten handeln!

 

Grüße, Daniel Stitz & das e-CarSharing Team

16.05.2018

Ein Erfahrungsbericht über das e-Carsharing am Niederrhein

Johannes Hegmans ist Geschäftsführer der Elektroauto-Vermietung MobilPower und bietet Interessenten seit kurzem seinen BMW i3 an. Zudem kann man bei dem Elektroauto-Enthusiasten einen kostenlosen Schnupperkurs zu den Themen Elektromobilität und elektrisches Carsharing belegen. Wir haben uns mit dem ausgewiesenen Mobilitätsexperten zum Plausch über Fahrgefühl, Reichweite und Wirkungsgrade getroffen.

 

e-CarSharing: Johannes, du hast dir ein Elektroauto angeschafft. Warum?

Johannes: Weil ich zeigen wollte, dass e-Autos bereits alltagstauglich sind und dass es auch auf dem Land sinnvoll ist, sich zumindest den Zweitwagen zu sparen, wenn es attraktive CarSharing Angebote gibt.

BMW i3 Frieda von MobilPower

MobilPower Gründer Johannes Hegmans vor seinem BMW i3 Frieda

 

e-CarSharing: Wie sind deine bisherigen Erfahrungen?

Johannes: Ich bin bereits seit über vier Wochen mit FRIEDA – so heißt mein BMW i3 – unterwegs und musste noch nicht ein einziges Mal an eine öffentliche Ladesäule.

 

e-CarSharing: Ist eine Batterieladung ausreichend für den Alltag im ländlichen Raum?

Johannes: FRIEDA ist für eine Reichweite von etwa 250 bis 300 Kilometer ausgelegt. Da ich überwiegend hier in der Region am Niederrhein unterwegs bin, reicht es völlig aus, wenn ich den Ladestecker abends in die normale Steckdose in meiner Garage stecke. Am nächsten Morgen ist die Batterie voll. Ich kann wieder bis zu 300 Kilometer fahren.

 

e-CarSharing: Und wenn Du mal nach Köln fährst, um Deinen Sohn zu besuchen. Wird es dann knapp mit der Batterieladung?

Johannes: Das hatte ich befürchtet, ist aber kein Problem. Die vorhandene Energie reicht vollkommen aus für die Strecke von 224 Kilometern. Als die Batterie doch einmal in die Knie ging, hatte FRIEDA eine Lösung parat: einen Reichweitenverlängerer, genannt REX (Range Extender). Wenn die Batterie tatsächlich mal schwach wird, greift der REX auf eine kleine Benzinreserve zurück, mit der die Batterie in Notfällen während der Fahrt aufgeladen werden kann.

 

e-CarSharing: Wie empfindest du das Fahrerlebnis in einem Elektroauto? War es für dich eine große Umstellung?

Johannes: Das ist das Beste daran. Man fährt nicht, man gleitet dahin, völlig lautlos, solange man die Reifenfahrgeräusche bei niedriger Geschwindigkeit nicht hört. Das ist ein tolles Gefühl. Nur Fliegen ist schöner. (lacht) Auch die Kraft beim Überholen ist beeindruckend. Von Null auf Hundert, das schafft FRIEDA in 7 Sekunden! Das ist ein großartiges Gefühl.

 

e-CarSharing: Wie viel verbraucht dein Stromer so?

Johannes: Na ja, das ist ein bisschen schwierig zu erklären. Je nach Fahrweise so zwischen 15 und 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Am besten kann man das für sich vergleichbar machen, wenn man weiß, dass in Diesel oder Benzin etwa 10 Kilowattstunden Energie pro Liter stecken. Das bedeutet also: Der Stromer verbraucht etwa 2 Liter auf 100 Kilometer. Das ist außerordentlich wenig, verglichen mit allem, was wir so aus der Verbrenner-Szene kennen.

 

e-CarSharing: Ist das denn tatsächlich so vergleichbar?

Johannes: Ja, ist es. Aber das hängt damit zusammen, dass bei Benzin oder Dieselmotoren weit mehr als drei Viertel als Wärme und sonstige Verluste verloren gehen. Man spricht da von einem geringen Wirkungsgrad. Das ist seit mehr als 40 Jahren mein berufliches Fachgebiet als Geschäftsführer der Plan Energie GmbH & Co KG.

 

e-CarSharing: Also hat Strom generell einen höheren Wirkungsgrad?

Johannes: Das hängt davon ab, woraus der Strom hergestellt wurde. Wenn wir für die E-Mobilität z.B. Strom aus Kohle verwenden würden, dann hätte er auch keinen höheren Wirkungsgrad, weil bei der Stromproduktion aus Kohle immer mehr als die Hälfte als Wärme verloren geht. Das bedeutet, die Elektromobilität ist eigentlich nur wirklich umweltfreundlicher als die Verbrennungsmotoren, wenn der Strom aus erneuerbarer Energie, wie Fotovoltaik oder Windkraft, gewonnen wird. Das sollten wir berücksichtigen, wenn wir uns nicht selbst betrügen wollen.

 

e-CarSharing: Das heißt, durch die Anschaffung eines Elektroautos tut man der Natur nicht automatisch etwas Gutes?

Johannes: Wie schon gesagt, Elektroautos sind nicht perse’ umweltfreundlicher als Verbrenner. Der Strom für die E-Mobilität muss aus erneuerbaren Quellen stammen, wenn er in Sachen Kohlendioxid CO2 und bei Stickoxiden NOX günstiger sein soll. Aber das kontrolliert keiner, obwohl es ständig erwähnt wird. Deshalb soll die Marke: MobilPower ein Synonym dafür sein, dass eine Balance hinsichtlich des Energieeinsatzes garantiert wird: Es werden pro Jahr so viele zusätzliche neue Kraftwerkskapazitäten für die E-Mobilität geschaffen, wie die neu zugelassenen eAutos an Strom verbrauchen. Nur dann haben wir wirklich eine Entlastung.

 

e-CarSharing: Du willst das Auto im eCarSharing am Niederrhein betreiben. Hast Du damit Erfolg?

Johannes: Die Grundüberlegung war, dass alle bisherigen CarSharing Versuche auf dem Land nur durch hohe öffentliche Zuschüsse funktionieren. Als Kaufmann wollte ich erreichen, dass es auch ohne Zuschüsse geht und trotzdem wirtschaftlich ist. Da braucht man natürlich einen langen Atem. Aber ich bin davon überzeugt, dass eCarSharing mittelfristig auch auf dem Land wirtschaftlich funktionieren wird.

 

e-CarSharing: Für welche Zielgruppe ist das Angebot von MobilPower gedacht?

Johannes: Es könnte, wenn es optimal läuft, die meisten Zweitwagen ersetzen. Die verfügbaren Reichweiten von bis zu 300 km sind dafür vollkommen ausreichend. Sobald es also gelingt, die Bedenken wegen der zu geringen Reichweiten und der hohen Kosten auszuräumen, würden viele sicherlich auf den eigenen Zweitwagen verzichten und attraktive eCarSharing Angebote annehmen.

 

e-CarSharing: Was ist mit den Pendlern, die täglich vom Land in die Stadt und wieder zurückfahren?

Johannes: Natürlich muss das Öffentliche Nahverkehrsangebot umweltfreundlich ausgebaut werden. Aber es passt eben nicht für alle. Für viele Pendler bleibt es umständlich und zeitaufwendig. Hier bietet sich das e-Auto für Fahrgemeinschaften an. Ideal wäre, wenn diese Fahrzeuge dann tagsüber am Zielort oder abends am Startort noch zusätzlich von weiteren Nutzern gefahren werden könnten. Das wollen wir durch spezielle Vielfahrer- und Pendlertarife unterstützen. Und es würde auch steuerlich sowohl für die Pendler als auch für die Arbeitgeber belohnt.

 

e-CarSharing: Wie sieht die Preisgestaltung bei MobilPower aus?

Johannes: Die CarSharing Angebote in den Großstädten basieren meist auf einer Kombination aus Minuten- und Kilometer-Pauschalen. Auf dem Land braucht man selten ein Auto minutenweise für die innerörtliche Mobilität. Meist geht es um Arztbesuche, Shopping, Restaurantbesuche und andere Anlässe in den Nachbarstädten. Deshalb bieten wir unseren Toptarif für pauschal 18 € inklusive 50 Freikilometer an. Das reicht meistens für den Bedarf. Weitere Stunden kosten 8 € und 25 Cent pro Kilometer. Bei einer Vorausbuchung können im Schnuppertarif mit 10 Stunden pro Monat oder im Pendlertarif an 5 Tagen pro Woche noch erhebliche Vergünstigungen auf den Toptarif erzielt werden.

 

e-CarSharing: Wie kann man mit dir in Kontakt treten?

Johannes: Meine Webseite findet man unter mobilpower.com. Alternativ können sich Interessenten per E-Mail an Johannes.Hegmans@gmail.com oder per Telefon unter 0172 2816790 melden.

 

e-CarSharing: Vielen Dank für das Gespräch!

10.12.2017, von Daniel Stitz

BMW i3 im free-floating Carsharing mieten

Der Carsharing-Anbieter DriveNow setzt bei seiner Hamburger Flotte zunehmend auf Elektromobilität. So berichtet das Hamburger Abendblatt, dass bereits Ende des Jahres 200 der insgesamt 650 in der Hansestadt verfügbaren DriveNow-Fahrzeuge aus dem vollelektrischen Elektroauto BMW i3 bestehen sollen. Damit steigt auch die E-Auto Verfügbarkeit in Hamburg insgesamt. Denn bevor DriveNow in 2015 seine BMW i3 E-Autos eingeflottet hatte, gab es in Hamburg gerade mal ein paar dutzend Elektroautos bei anderen Anbietern zu mieten.

 

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Landungsbrücken

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Landungsbrücken

 

Als Grund für den Ausbau nannte DriveNow laut Hamburger Abendblatt vor allem den Fortschritt der Stadt beim Ausbau von Ladesäulen. Diese seien wichtig, da sich Kunden 30 Freiminuten durch das Abstellen der Fahrzeuge an Ladesäulen verdienen könnten und DriveNow zudem nicht gezwungen sei, die Fahrzeuge zum Tanken temporär aus dem Verkehr zu ziehen.

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Ladepunkt Hamburg Altona

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Ladepunkt Hamburg Altona

 

Derzeit verfüge die Stadt bereits über 650 Ladepunkte für E-Autos.

 

Zwischen Hamburg und München tummeln sich mittlerweile 10.000 zugelassene BMW i3 Elektroautos.

 

 

BMW i3 in Hamburgs HafenCity - DriveNow Test Drive

DriveNow Cruise im BMW i3 durch Hamburgs Hafencity, Quelle: e-CarSharing Testfahrt

 

 

Die Größenordnung lassen wir mal vor dem Hintergrund, dass es sich um ein „Volumen-Model“ handelt unkommentiert.

Detailverliebt ergänzen möchten wir jedoch, dass sich nahezu 10% des BMW i3 Gesamtbestandes mieten lassen, da sie sich in den Flotten von (e-)Autovermietungen und (e-)Carsharing-Diensten befinden. Fast 5% der in Deutschland zugelassenen BMW i3 befinden sich alleine in der Flotte von DriveNow ( Hamburg, Berlin, Köln und München.)

 

 

BMW i3 über DriveNow mieten und im Free-floating Carsharing nutzen

Mit über 340 BMWi3 stellt DriveNow in Hamburg, Berlin, Köln/ Düsseldorf und München eine der größten mietbaren E-Mobilitäts-Flotten in Deutschland zur Verfügung.

 

 

BMW i3 DriveNow in Hamburg an Ladestation

BMW i3 von DriveNow in Hamburg beim Laden

Sommer-Aktion: Bei einem der größen Elektroauto-Anbieter Deutschlands anmelden und BMWi3 fahren.

Momentan bietet DriveNow eine Aktion an, bei der Ihr euch für 4,99€ statt der sonst üblichen bei 29,99€ annmelden könnt und sogar noch 15 Freiminuten mitnehmen könnt. Somit ist die einmalige Anmeldegebühr dann quasi geschenkt, da die 15 Freiminuten bei Nutzung eines BMWi3s  einem Gegenwert von etwa 5€ entsprechen.

 

Natürlich könnt ihr auch die Verbrenner aus den Flotten für eure urbane Kurzstreckenmobilität nutzen, aber wer will das schon? 😉

E-Autos parken kostenlos

Kurz nachdem DriveNow durch die Einflottung der BMW i3 die Verfügbarkeit von mietbaren Elektrofahrzeugen in Hamburg vervielfacht hat, gibt es einen weiteren Anschub für die urbane e-Mobilität in der Hansestadt

Es ist ja bekannt, dass es Sonderparkflächen an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gibt. Macht Sinn, da sonst die Nutzung der Ladesäule im Stadtgebietständig durch davor parkende Fahrzeuge jeder Art nicht möglich wäre. Hierbei handelt es sich allerdings um einige wenige Park-Ladeflächen, die unmittelbar an Ladesäulen angrenzen.

 

 

Elektroauto BMW i3 von DriveNow beim Laden

Ladesäule mit Stellplatz in Hamburg-Altona, Halteverbot für Nicht-Stromer!

 

 

Nun geht Hamburg bei der Regulierung und Förderung von E-Mobilität als erste deutsche Stadt einen Schritt weiter: Elektroautos und Plug-In Hybride mit neuen E-Kennzeichen dürfen ab dem 01.11.15 im gesamten Stadtgebiet bis zur jeweiligen Maximalparkdauer kostenfrei parken.

Für uns ist das ein klares Signal dafür, dass sich die Individual- bzw. KfZ-Mobilität mehr und mehr differenzieren wird und zusehends zwischen urbanen Mobilitäts-Konzepten (=Kurzstrecken-Autos, e-Carsharing etc.)  und „Langstrecken“-Fahrzeugen (=konventionelle Autos, die bald vor der Stadt stehen bleiben!?) unterschieden wird.

 

 

Bluecar e-Carsharing Paris, Siehe auch unseren Paris-Bericht

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BMW i3 mieten per Carsharing: Die ideale Kombination für urbane Mobilität

 

Ein paar Carsharer haben schon vor einiger Zeit begonnen ihre Flotten zu elektrifizieren. Multicity hat bspw. bereits Anfang 2012 in Berlin ein rein elektrisches Carsharing-Programm gestartet (Mittlerweile seit Oktober 17 eingestellt). Ähnliches hat car2go mit den smart ed am Standort Stuttgart getan.
DriveNow zieht nun seit Mitte vergangenen Monats nach und erweitert seine e-Flotte in einer konzertierten Aktion gleich in mehreren europäischen Großstädten. Hierfür wurden zunächst 100 BMW i3 Elektrofahrzeuge verteilt auf Hamburg, München und Berlin in Deutschland auf die Straße gebracht. 400 sollen es im Laufe des Jahres in Deutschland insgesamt werden. Die bisher in Berlin und München eigesetzten BMW ActiveE wurden dabei ausgetauscht. Kurz zuvor gab es einen BMW i3 – Launch in London und in Kopenhagen ist DriveNow diesen Monat mit einer rein elektrischen Flotte mit den Umfang von 400 BMW i3 erstmalig an den Start gegangen.

 

Da einige Bilder mehr sagen als viele Worte, haben wir hier ein paar Eindrücke für Euch:

 

 

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Unterschied

Kurze Erklärung des wesentlichen Unterschieds von Elektroautos zu Verbrennern.

 

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Landungsbrücken

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Landungsbrücken

 

30 BMW i3 für Hamburg

 

Bis vor kurzem war es ziemlich umständlich ein Elektroauto in Hamburg zu mieten. Es gab dazu tatsächlich nur insgesamt 16 für den Interessenten frei verfügbare e-Fahrzeuge verteilt auf 5 Anbieter. Zudem sind diese in Hamburg nicht wirklich sichtbar bzw. präsent gewesen (versteckt in Tiefgaragen, Hinterhöfe etc.). Den BMW i3 kann man nun seit diesem Juli per Carsharing stationsunabhängig und direkt von der Straße weg mieten. Zwar sind die Elektroautos, im Gegensatz zu ihren Carsharing Verbrenner-Kollegen BMW 1er, Mini und Smart, noch nicht an jeder Ecke zu sehen, aber per App sind sie ohne Weiteres zu finden. Wir waren neugierig und wollten sofort einen i3 im Hamburger Stadtverkehr ausprobieren.

 

 

BMW i3 in der Speicherstadt

DriveNow Cruise im BMW i3 durch Hamburg

 

DriveNow Cruise: BMW i3 in Hafencity

DriveNow Cruise: BMW i3 in der Hafencity

 

Die Beschleunigung des BMW i3 am Hafen vor den Fischauktionshallen war beeindruckend.  Das Fahrzeug überzeugt neben der Fahrfreude, trotz des im Vergleich zum 1er BMW kürzeren Radstands, stets durch ein stabiles und sicheres Fahrverhalten.  Seht selbst:

 

Wir haben uns dann noch mit dem Thema Reichweite und Laden beschäftigt. Wir hatten nach 2 Stunden Fahrzeit immer noch eine ausreichend volle Battrie und über 50 KM Reichweite (Klingt nicht viel, ist aber im Stadtverkehr ne Menge, ca. weitere 2 Stunden Fahrzeit).

Dennoch wollten wir uns mal mit dem Ladevorgang vertraut machen. Denn obwohl ich schon häufig ein e-Fahrzeug gefahren bin, habe ich noch nie einen Ladevorgang durchgeführt.

Auf dem Display des i3 werden Ladesäulen in der Umgebung angezeigt. Diese sind in Hamburg im Stadtgebiet an jeder Ecke, aber wir müssen zugeben, dass sie insbesondere in der Hafencity nicht immer erreichbar waren, entweder  durch Baustellen versperrt oder einfach nur besetzt. Nun gut, dass mag an diesem sehr speziellen Quartier liegen, dass nun wirklich nicht repräsentativ für das Hamburger Gesamtstadtbild ist. Nach unserem Ausflug an die Fischauktionshallen hatten wir dann gleich eine Ladestation in Altona gefunden.

 

 

DriveNow BMW i3 Display

Erläuterung des DriveNow Ladevorgangs

 

 

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Ladepunkt Hamburg Altona

DriveNow Testfahrt: BMW i3 Ladepunkt Hamburg Altona

 

DriveNow BMW i3 Ladevorgang - Ladesäule

Anschließen wie bei einer normalen Steckdose und über die Ladekarte starten.

 

BMW i3 mieten bei DriveNow

Stromer Park- und Ladeplatz in HH Altona.

BMW i8 und den BMW i3 mieten

 

BMW i8; © BMW GROUP; Quelle: www.bmwgroup.com

 

BMW i3

BMW i3; © BMW GROUP; Quelle: www.bmwgroup.com

 

Sixt bietet seit einigen Monaten den BMW i8 in den Städten Hamburg, Berlin und München zur
Tagesmiete an. (Stand: August 2015)

DriveNow hat am 15. Juli diesen Jahres die ersten 100 vollelektrischen BMW i3 in die deutsche Carsharing-Flotte aufgenommen.  Darunter 30 Modelle in Hamburg.

Wie sinnvoll dieser Schritt war, zeigt folgender Fakt:  Vor der Einführung der 30 BMW i3 waren uns lediglich 15  (Stand:  Juni 2015) mietbare e-Fahrzeuge verteilt auf 5 Anbieter in Hamburg bekannt. Dies  ist im Vergleich zu anderen Großstädten (Bsp. Paris) noch ausbaufähig.

 

1.10.2014, von Daniel Stitz

Elektroautos per Carsharing in München mieten

In München macht das Carsharing einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Münchener Technologiezentrum MTZ teilen sich in einem Modellversuch mehrere Unternehmen seit August 2014 eine Elektrofahrzeugflotte.

 

E-Autos in München

DriveNow in München © DriveNow

 

Clou des Ganzen ist die IT-Unterstützung, die für eine optimale Auslastung der Flotte sorgt. Das Forschungsprojekt Shared E-Fleet nutzt eine Cloudlösung, mit deren Hilfe die Einsatzplanung und das Energiemanagement optimale Auslastungsgrade erfahren und so einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen soll. Zusätzlich lassen sich die Fahrzeuge über das Smartphone öffnen und bieten mit dem Modell BMW i3 angenehme Reisemöglichkeit. Insgesamt stehen drei Autos dieser Baureihe zur Verfügung, welche sich die 90 kleinen und mittelständischen Unternehmen teilen.

 

Quelle: Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

BMW i3 in Hamburg, Berlin, München und Bochum mieten

Im Mai 2014 wurden 934 Elektroautos neu zugelassen, was einem  Plus von +138,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Den Löwenanteil sicherte sich mit 255  Neuzulassungen der BMW i3, der damit deutlich vor dem  viel beachteten Tesla Model S (57) liegt. Aber auch andere Modelle wie der VW eGolf, der eUP und der Renault ZOE verzeichnen Zuwächse.

 

BMW i3; Quelle: BMWGroup.com

BMW i3; Quelle: BMWGroup.com

Der BMW i3 kann in Hamburg bereits  bei SIXT und  AVIS gemietet werden.

Auf diese „Nachfrage“ haben nun auch einige Autovermietungen und e-Carsharing-Anbieter reagiert. In vielen Städten lassen sich diverse e-Autos bereits mieten. in der Regel geschieht dies noch über das Carsharing. So haben beispielsweise die ganz großen und finanzstarken Carshrer DriveNow und car2go Elektroautos im Programm und jeweils einen großen Automobilhersteller (BMW bei DriveNow und Daimler bei car2go) im Hintergrund. SIXT bietet den Elektro-BMW insgesamt bisher an drei Standorten in Deutschland an:

  •  Hamburg Flughafen
  •   Berlin Adlon
  •   München Stachus

 

BMW i3 Interieur; Quelle: BMWGroup.com

BMW i3 Interieur; Quelle: BMWGroup.co

 

In Bochum kann man den BMW i3 für 4,90 € pro Stunde bei Ruhrauto-e mieten und fahren.

Im Übrigen ist Ruhrauto-e auch einer der wenigen Elektroauto-Vermieter, der den Tesla Model S anbietet. Wo erfahrt ihr auch auf unserer Tesla Vermieter Übersichtsseite.