Neulich in Hamburgs City: Einem E-Auto Boliden dürstet es nach Elektrizität – Die Straßenbeleuchtung hat geflackert 😉

 

Wie sollte es anders sein, stammt die Firma Fisker Automotive natürlich aus Kalifornien. Im Unterschied zu der Konkurrenzfirma Tesla Motors wird der Fisker Karma jedoch in Europa von der Firma Valmet in Finnland produziert.

 

Fisker Karma in Hamburger City

Fisker Karma in Hamburger City beim Laden

 

Hinter dem eleganten Design stecken allerdings auch europäische Wurzeln. Denn der Gründer Henrik Fisker wirkte als Automobildesigner auch schon beim Aston Martin und BMW Z8 (ACHTUNG-nicht BMW i8!) mit.

 

 

Fisker Karma in Hamburg

Fisker Karma in Hamburg beim Laden erwischt

 

 

Im Vergleich zum Fisker Karma ist der 2 Tonnen schwere Vollblut-Stromer Tesla Model S (extrem große, schwere Batterie; 500 KM Reichweite) ein Leichtgewicht. Im Unterschied zum Tesla führt der Fisker jedoch noch ein 2-Liter Verbrennungsaggregat mit sich. Mit 5 Metern Länge, um die 2 Meter Breite und 2,5 Tonnen Leergewicht ist der Fisker Karma ein wirklich wuchtiges Plug-in-Hybrid E-Auto.

 

 

Fisker Karma in Hamburger City

E-Mobility in Hamburg: Fisker Karma lädt in Hamburger City am Gänsemarkt

 

Im Vergleich zum BMW i8

Natürlich gehört der Fisker in das E-Mobil Oberklasse-Segment. Mit ca. 130.000 € Kaufpreis und über 400 PS fährt er in der Liga des  BMW i8 und Tesla Model S mit. Wobei der Vergleich zum BMW i8 angebrachter scheint, da dieser ebenfalls ein Plug-In Hybrid (Verbrennungs- und Elektromotoren) ist. Der BMW i8 ist etwa 1000 Kilo!!! leichter, hat aber eine deutlich kleinere Batterie. Daher ist die rein elektrische Reichweite des Fiskers im sog. Stealth-Modus mit über 80 KM auch deutlich höher. Konsequenterweise ist der BMW i8 allerdings mit 4,4 Sekunden vs. 5,9s beim Fisker Karma um einiges sportlicher unterwegs.

 

Tatsächlich kann man dieses E-(Bat)-Mobil Fisker Karma auch mieten. Und zwar im Ruhrgebiet bei RuhrautoE bzw. dem Träger Drive Carsharing.

E-Autos parken kostenlos

Kurz nachdem DriveNow durch die Einflottung der BMW i3 die Verfügbarkeit von mietbaren Elektrofahrzeugen in Hamburg vervielfacht hat, gibt es einen weiteren Anschub für die urbane e-Mobilität in der Hansestadt

Es ist ja bekannt, dass es Sonderparkflächen an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gibt. Macht Sinn, da sonst die Nutzung der Ladesäule im Stadtgebietständig durch davor parkende Fahrzeuge jeder Art nicht möglich wäre. Hierbei handelt es sich allerdings um einige wenige Park-Ladeflächen, die unmittelbar an Ladesäulen angrenzen.

 

 

Elektroauto BMW i3 von DriveNow beim Laden

Ladesäule mit Stellplatz in Hamburg-Altona, Halteverbot für Nicht-Stromer!

 

 

Nun geht Hamburg bei der Regulierung und Förderung von E-Mobilität als erste deutsche Stadt einen Schritt weiter: Elektroautos und Plug-In Hybride mit neuen E-Kennzeichen dürfen ab dem 01.11.15 im gesamten Stadtgebiet bis zur jeweiligen Maximalparkdauer kostenfrei parken.

Für uns ist das ein klares Signal dafür, dass sich die Individual- bzw. KfZ-Mobilität mehr und mehr differenzieren wird und zusehends zwischen urbanen Mobilitäts-Konzepten (=Kurzstrecken-Autos, e-Carsharing etc.)  und “Langstrecken”-Fahrzeugen (=konventionelle Autos, die bald vor der Stadt stehen bleiben!?) unterschieden wird.

 

 

Bluecar e-Carsharing Paris, Siehe auch unseren Paris-Bericht