29.10.2014, von Daniel Stitz |

Erweiterung der E-Bike Mietstationen in Stuttgart

Stuttgart, Baden-Württemberg. In der Landeshaupstadt gibt es bereits seit längerem 500 Elektro Smart von car2go. Jetzt wird das E-Mobility Angebot auch durch attraktive E-Bikes vergrößert.

 

E-Bike Nextbike

E-Bike in Stuttgart von Nextbike

 

Bereits seit 2013 bietet die Tochter von Nextbikes E-Bikes am Standort Bitigheim-Bissingen an. Ab sofort können auch in Schwieberdingen Elektro-Räder geliehen werden, im November dann auch in Waiblingen. Damit stehen insgesamt 30 E-Bikes zur Verfügung. Mit der VVS Karte gibt es einen günstigeren Tarif, übrigens auch bei weiteren Anbietern wie car2go, flinkster und Co.

Die Preise liegen bei  von 16 € pro Tag/2 € je Std.  bzw. 12 € pro Tag/ 1,50 € je Std. 15 weitere Städte in der Region innerhalb der kommenden 2 Jahre sind in Planung.

Wir sind gespannt auf weitere Neuigkeiten und den nächsten Besuch in Stuttgart – natürlich per E-Bike.

Weitere Infos unter: http://www.vvs.de

13.05.2014/ 19.03.2019

Autohäuser ohne Kompetenz

 

Es ist nur schwer vorstellbar, laut einer Studie der Unternehmensberatung Kienbaum sind die Verkäufer der Autohäuser eher Bremser als Antreiber für den Verkauf von Elektroautos. Die Tester, die sich als interessierte Kunden ausgaben, haben wahrscheinlich innerlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, als sie Sätze hörten wie: “Als ob man Geld verbrennen würde.” oder “Als Drittwagen kann man sich so ein Auto anschaffen.”

Unglaublich aber wahr, bei nur 7 Autohäusern von 52 konnte von den Testern ein Elektroauto oder ein Plug-in-Hybrid begutachtet werden. Lediglich bei drei Autohäusern war eine kurzfristige Probefahrt möglich.

Kienbaum wirft den Verkäufern nicht nur mangelndes Vertriebsengagement vor, auch hapert es oft an spezifischer Sachkenntnis für diese Technologie. Die schlechte Einstellung der Verkäufer und fehlendes Informationsmaterial in fast allen Autohäusern trägt nicht dazu bei, dass die Elektroautos den Markt ernsthaft erobern können und das, obwohl alle großen Autobauer ein eigenes Elektroauto anbieten. Das E-Auto wird kommen, da sind sich die meisten Ökonomen einig, es ist nur zu hoffen, dass die Autohäuser diesen Trend nicht verschlafen und am Ende andere Vertriebswege gefunden werden. IKEA bietet seit neuestem ein Elektrofahrrad an.

 

Mehr unter: http://green.wiwo.de/studie-autohaeuser-bremsen-den-durchbruch-von-elektroautos/, http://www.ebike-news.de/ikea-verkauft-eigenes-e-bike-namens-folkvaenlig/7278/

apple-touch-icon-152x152Anzahl der Elektroautos in Deutschland steigt

Das Kraftfahrt-Bundesamt gibt die neuen Zulassungszahlen und somit die Anzahl der PKW in Deutschland für den April 2014 bekannt und verkündet für die Elektroautos einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat von 25,8 Prozent. Insgesamt wurden damit 599 E-Fahrzeuge im April 2014 neu zugelassen.

Jedoch konnte das Niveau vom März 2014 mit 823 Zulassungen nicht erreicht werden. Nur mit dem klaren Willen der Politik und flankierenden Fördermaßnahmen wird wohl in naher Zukunft ein höheres Niveau erreicht werden können. Das Ziel bis 2020 eine Million Autos auf den Straßen zu haben, rückt damit weiter in die Ferne.

BMWi3 als Verkaufsschlager! Wann und wo kann man ihn mieten?

BMIW i3 mieten bei DriveNow

Vorgänger vom BMW i3 – schon früh (2012-14) bei DriveNow zu mieten

Obwohl der Verkauf für den neuen Elektrostromer von BMW in Deutschland noch etwas schleppend vorangeht, steigert BMW jetzt die Produktion in Leipzig.  100 Stück des neuen BMW i3 sollen täglich vom Band laufen. Grund dafür ist die erwartet hohe Nachfrage aus den USA. Dort ist in manchen Teilen des Landes wie z.B. Kalifornien die Nachfrage nach Elektroautos hoch. Weltweit wurden im letzten Jahr ca. 200.000 Elektroautos verkauft, Tendenz steigend. BMW will sich mit dem i3 einen Anteil an dem neuen Markt sichern. Wie hoch die aktuellen Verkaufszahlen des i3 jedoch sind lässt das Unternehmen offen.

BMW i3 mieten

Offen bleibt auch, ob man das gute Stück in absehbarer Zeit einmal mieten kann. SIXT bewirbt dies zwar, hat ihn aber noch nicht im Programm.  Sollte ein Carsharing-Unternehmen den BMW i3 in die Flotte aufnehmen, wird dies wohl als erstes DriveNow sein. Sie verfügen schließlich schon in Berlin und München durch den Active E über die nötige Infrastruktur. Die Nachfrage sollte wie immer nich das Problem sein.

19.03.2014, Daniel Stitz

Anteil von Elektroautos bei 20%

Die 1.300 Elektroautos die bei Carsharing-Anbietern stehen, stellen nahezu 20 % des deutschen Gesamtbestandes (7.110, Stand 01/2014) an zugelassenen reinen Elektroautos (ohne LKW, Krafträder, Plug-In-Hybride). Somit ist der Anteil von Elektroautos sowohl innerhalb der Carsharing-Dienste als auch im Hinblick auf ihre Mietbarkeit überproportional hoch.

Allerdings sind die Zahlen auf Grund ihrer geringen größe mit Vorsicht zu bewerten:  500 davon befinden sich alleine in der e-carsharing-Flotte von car2go in Stuttgart. Weitere 500 findet man verteilt auf die Carsharing-Konzepte in Berlin (Stand, 2014)

Anmerkung der Redaktion: mittlerweile wurden einige Dienste in Berlin wieder eingestellt, weshalb Hamburg Berlin den e-Carsharing Rang abglaufen hat.

smart ed Berlin

smart ed in Berlin; Foto: © Daimler, media.daimler.com

Das zeigt uns, wie gut das Produkt Elektromobilität zur Dienstleistung Carsharing passt.

Elektromobilität + Carsharing  = e-Carsharing

15.02.2014, Daniel Stitz

Elektroauto-Markt: Die Anzahl von Elektroautos steig langsam an

1.188 Elektroautos wurden diesen Januar in Norwegen verkauft, was einem Marktanteil von 9,8 Prozent entspricht. Bestseller war der Nissan Leaf mit 650 Einheiten vor dem VW e-Up (175) und Tesla Model S (132).

Im mehr als 15 mal größeren  Deutschland wurden im gesamten Jahr 2013 ca. 6000  Elektroautos also im Schnitt 500 im Monat zugelassen.  Dies entspricht einem Marktanteil dessen Wert eher an eine Verkehrskontrolle erinnert, nämlich 2.5 Promille.

Die aktuellsten veröffentlichen Zahlen für Deutschland: 6051 Elektroauto-Neuzulassungen im Jahr 2013, davon 445 im Dezember. Mehr und aktuelleres dazu hier.

31.01.2014, von Daniel Stitz

Die Entwicklung von Carsharing

Es mag dem Smartphone-affinen Kunden eines Free-Floating Carsharing-Anbieters wundern, aber Carsharing ist prinzipiell eine alte Idee. So startete beispielsweise stadt-teil-auto Göttingen bereits 1992 in einer Universitätsstadt.

Carsharing in Deutschland

 Marktentwicklung im Carsharing Nutzer und Fahrzeuge

Marktentwicklung im Carsharing ,    Quelle: f/21- Büro für Zukunftfragen aus focus online/

Das älteste Carsharing-Unternehmen ist StattAuto aus Berlin, das bereits in den 80er Jahren gegründet wurde und mittlerweile als Greenwheels überregional bekannt ist.

Jedoch ist der Begriff Carsharing erst in den letzten Jahren richtig populär geworden. Das hängt vermutlich mit den neuen Geschäftsmodellen wie dem Free-Floating und den Einsatzmöglichkeiten und Varianten  z.B. im e-carsharing zusammen. Aus unserer Sicht passen Elektromobilität und Carsharing ideal zusammen, da sich beide Konzepte primär auf urbane Kurzstreckenmobilität konzentrieren, ökologische Aspekte in den Vordergrund stellen und Prestige eine untergeordnete Rolle spielt.

Hier gibt es noch ein paar weitere interessante Fakten zur Entwicklung.

Eine kurze Übersicht über die Carsharing-Arten

1. Klassisches stationäres Carsharing

Ähnlich wie bei einer Autovermietung werden Fahrzeuge stationsgebunden angemietet und abgegeben. Wobei es jedoch in den Städten je nach Anbieter eine Vielzahl an Stationen geben kann. Flinkster, Cambio & Drive-Carsharing sind Vertreter dieser klassichen Variante.

2. Free-Floating oder Geschäftsgebiet Carsharing

Hier kommen die neuen Möglichkeiten der Smartphones zum Einsatz. Durch Internet und Smartphone Apps ist ersichtlich wo Carsharing-Fahrzeuge stationsunabhängig verfügbar sind. Die Informationen gehen soweit, dass man auch den Betankungsstand und ähnliches einsehen kann. Die dichte an Fahrzeugen ist erstaunlich groß und meist findet manDie großen Anbieter aus diesem Bereich heißen DriveNow, Car2go, Multicity. Diese Variante bietet große Flexibilität, da in den Regeltarifen nur nutzungsabhängige Kosten entstehen und die verfügbaren Fahrzeuge meist nicht weiter weg stehen, als es das eigene geparkte Auto in der Großsstadt tun würde.

3. Privates Carsharing

Die AirBnB-Variante unter den Carsharings. Private Carsharings haben keine eigene Fahrzeugflotte, sondern basieren auf einer Community. Man wird Mitglied in einer Art Club und kann sein eigenes Fahrzeug ebenso anbieten, wie man sich von anderen Mitgliedern Fahrzeuge entleihen kann. Tamyca, Autonetzer und Nachbarschaftsauto heißen hier die großen überregionalen Mitspieler.