12.03.2020, von Daniel Stitz

E-Auto Zulassungen, wo stehen wir heute? “Kobaltige” statt goldene 20er?

Wie haben sich die Zulassungszahlen von Elektroautos in den letzen Jahren entwickelt? Das wollen wir in den folgenden Zeilen beantworten und auch eine Prognose für die kommenden Jahre abgeben.

Eigentlich sollten mittlerweile schon 1 Million Elektroautos in Deutschland zugelassen sein. So zumindest formulierte die damalige Regierung, die mit der CDU immer noch im Amt ist, vor ca. 10 Jahren ihr Ziel zum Ausbau der E-Mobilität. Damals wurde noch nicht näher zwischen vollelektrischen E-Autos und Plug-in Hybriden unterschieden. Allerdings wurde dieses Ziel der Zulassungszahlen von Elektroautos bis 2020 auch unter Berücksichtigung der Plug-in Hybridfahrzeugzahlen weit verfehlt.

 

Stehen wir am Anfang der Silent anstatt Roaring 20s?

Feststeht, dass in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme der Zulassungszahlen von Elektroautos stattgefunden hat: Für den 1. Januar 2020 gibt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) rund 136.500 zugelassene Elektroautos und 102.000 Plug-In Hybride an (Bestand). Das ergibt insgesamt rund 240.000 Elektrofahrzeuge, die sich Anfang 2020 auf deutschen Straßen befinden. Der Anteil am Gesamtbestand von rund 47 Millionen PKW lag damit bei rund 0,5%.  Das ist gering, aber hat die Zahl hat sich gegenüber Januar 2019 nahezu verdoppelt (Quelle: KBA, 2020). Einen sprunghaften Anstieg der Neuzulassungen von E-Fahrzeugen zeigt auch unsere Grafik. Bis Februar 2020 stammen die Zahlen aus den öffentlich zugänglichen Berichten des KBA. Für die Zahlen ab März 2020 haben wir auf aisis der bisherigen gemittelten Wachstumszahlen ein Prognose-Model entwickelt, dass auf konservativen Schätzungen und Annahmen beruht.

 

Neuzulassungen von Elektroautos 2018-2020

 

Zulassungszahlen von Elektroautos im Januar und Februar 2020 – Bereits über 270.000 E-Fahrzeuge im März

Erhebliche Steigerungen bei den Neuzulassungen hatten in 2019  Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge. Insgesamt wurden in 2019 45.348  Plug-in-Hybride (+44,2 %  im Vergleich zum Vorjahr 2018) und 63.281  Elektroautos (+75,5 %) neu zugelassen. Der starke Anstieg ist wohl auch durch das wirksam werden des E-Mobilitäts-Förderprogramms (z.B. Kaufprämien und 0,5%-Regel der E-Dienstwagen-Förderung) begründet, das vor kurzem erst verlängert worden ist.

Kurz ergänzend notiert: Der Bestand an wasserstoffbetriebenen Pkw stieg von 374 (1. Januar 2019) auf 507 am 01.01.2020 (+35,6 %) an. Damit liegt die Anzahl der Wasserstoff-Autos etwa auf dem Niveau von reinen Elektroautos von vor 10 Jahren (<1.200 im Januar 2010, heute 136.000).

Die Anzahl der Elektroautos wuchs im Januar 2020 mit 7.492 Neufahrzeugen um +61,2 Prozent ggü. dem Vorjahreszeitraum stark, ihr Anteil an den Neuzulassungen lag damit bereits bei 3,0 Prozent. 8.639 Plug-in-Hybride  bescherten einen Zuwachs von +307,7 % Prozent, also eine Verdreifachung ggü. dem Januar 2019. Der Anteil der Plug-in-Hybride an den gesamten Neuzulassungen von PKWs im Januar lag damit bereits bei 3,5 Prozent. Diesen Februar wurden 8.154 Elektro-Pkw neu zugelassen – ein Plus von +75,8 Prozent. Ein Plus von +98,1 Prozent bescherten 8.354 Plug-ins. Mit 16.508 Zulassungen kommen E-Fahrzeuge im Februar bereits auf einen Neuzulassungsanteil von rund 7%. In der Grafik oben sind die Zahlen jeweils zusammengefasst dargestellt und ein sprunghafter Anstieg der Zulassungen von E-Fahrzeugen lässt sich erkennen.

 

Bestand und Zulassungen von E-Fahrzeugen in Deutschland

Unsere Prognose

Wir wollen etwas mit den gegebenen Zahlen jonglieren und unsere Annahmen und Interpretationen hier begründen. Da Januar und Februar generell keine Ausreißer-Monate im Hinblick auf Zulassungszahlen darstellen, kann man diese Größe als Mindestmaß für eine Schätzung wählen. Geht man davon aus, dass es bei diesen Anteilen an den gesamten Neuzulassungen wie dargestellt bliebe, kein weiteres Wachstum auftritt (was sehr konservativ geschätzt ist und uns erlaubt die wenigen Abmeldungen/ Stilllegungen bei diesen jungen Fahrzeugen zu vernachlässigen), also jeden Monat rund 16.200 E-Fahrzeuge) neu zugelassen werden,  kommen wir auf eine prognostizierte Gesamtzahl von 194.400 neu zugelassenen E-Fahrzeugen in 2020.  Im Gesamtjahr 2019 wurden übrigens rund 110.000 E-Fahrzeuge zugelassen. (Um einen Bezug zu mietbarer E-Mobilität herzustellen, siehe auch unseren Artikel e-mobilitaets-angebot-in-deutschland-waechst-stark/)

Bei unserer Prognose gehen wir allerdings von einem mäßigen Wachstum der E-Zulassungen von im Mittel 1%-3% pro Monat aus, was uns im Hinblick auf die vergangenen Wachstumsraten bei den Zulassungszahlen als plausibel erscheint. Für 2020 kommen wir somit auf 198.000 Neuzulassungen für E-Fahrzeuge. Bis zum Ende 2021 gehen wir bei ähnlichen Wachstumsraten von 300.000 neu zugelassenen E-Fahrzeugen aus. Somit käme man bereits Anfang 2022 auf einen Bestand von rund 700.000 E-Fahrzeugen (Wir gehen von 40.000 Abmeldungen und Stilllegungen aus, daher die Diskrepanz zur Grafik für 2021). Je nach Entwicklung der Zulassungszahlen dürfte die 1 Million-E-Fahrzeug-Schwelle somit Ende 2022 spätesten zum Q2 des Jahres 2023 erreicht sein.

Quelle: KBA, Jan. 2020

 

Die größten e-Carsharing-Anbieter 2019 nach Anzahl an Elektroautos

Insgesamt konnten wir rund 3.500 E-Fahrzeuge zählen, die sich in den Flotten der großen Carsharing-Anbieter befinden (ShareNow, das im November aus der Fusion von Car2go und DriveNow hervorgegangen ist, nicht mit einberechnet). Bei der Recherche sind wir sehr sorgfältig vorgegangen und haben Doppelzählungen vermieden indem wir Kooperationen und Netzwerkeffekte (also Fahrzeuge, die unter verschiedenen Marken mehrfach angeboten werden) berücksichtigt haben. Berücksichtigt haben wir E-Carsharing-Anbieter ab einer Flottengröße von 10 Fahrzeugen. Die Graphik dürfte somit ein genaues Bild der elektrifizierten Carsharing-Landschaft in Deutschland abbilden:

 

 

 

w-carsharing Ranking

Quellen: Unternehmensangaben und teilweise Bestands-Auszählungen; Stand: 12 2019 (Für Flinkster, RuhrautoE und Drive CarSharing aus 2018)

 

Pure-play e-Carsharing-Dienste sind die Ausnahme – aber sehr beliebt

Die meisten Anbieter bieten gemischte Flotten im stationären Betrieb an. Auch wenn sich eine Tendenz zur Elektrifizierung erkennen lässt – wie zuletzt bei DriveNow, die Ihren Flottenanteil an elektrischen Fahrzeugen in Deutschland fast verdoppelt haben – können sich unter den großen Anbietern nur e-Wald, my-e-car, deer Carsharing, WeShare, RuhrautoE und E-Carflex als reine (pure-play) E-Carsharing-Dienste bezeichnen. Zu erkennen ist auch, dass die größten Anbieter sog. Free-floating-Anbieter sind. Das beliebteste E-Carsharing Fahrzeuge sind der BMW i3 und der e-Golf, die zusammen über 2.000 der hier genannten e-Autos stellen und bei fast allen Anbietern zu finden sind.   Auf unseren Städteseiten findet ihr weitere Informationen darüber bei welchem Anbieter, ihr welche E-Fahrzeuge mieten könnt.

 

Ausblick für 2020 – es bleibt dynamisch

Einige Anbieter sind in den letzten Jahren wieder vom Markt verschwunden. So zum Beispiel das reine e-Carsharing Multicity aus Berlin. Auf der anderen Seite stocken die klassischen Carsharing-Dienste ihre E-Flotten nach und nach weiter auf und neue Player gehen an den Start. So hat WeShare (ein Dienst aus der VW Gruppe) erst in diesem Jahr mit 1.500 e-Golf seinen Betrieb in Berlin aufgenommen. Für 2020 wurde bereits der e-Carsharing Start von WeShare mit 1.000 Elektroautos in Hamburg angekündigt. Damit würde Hamburg dann Berlin als e-Carsharing-City Nummer 1 in Deutschland voraussichtlich ablösen.

In eigener Sache: Leider konnten wir bei unserer Recherche nicht jedes E-Carsharing-Projekt berücksichtigen, da die Anzahl an häufig zeitlich begrenzten kommunalen und regionalen E-Carsharing-Projekten sehr groß ist.  Solltet Ihr feststellen, dass wir einen großen Anbieter übersehen haben, schreibt uns gerne: kontakt@e-carsharing.net

 

20.10.2019, von Daniel Stitz

e-carsharing in München wächst, Elektroautos mieten wird leichter

 

Ein Elektroauto wie den BMW i3 mieten – dann, wenn man es gerade kurzfristig benötigt? Das geht mit dem Carsharing-Anbieter Share Now zum Beispiel in München. Bis Ende des Jahres sollen 200 BMW i3-Elektroautos in München auf den Straßen sein. Der (e-)Carsharing-Anbieter wird seine Elektroauto-Flotte in München damit mehr als verdoppeln. Nur in Hamburg ist das Angebot mit 250 BMW i3 noch größer. Auch 90 weitere Ladesäulen wird es dann in der Stadt geben, sodass es künftig noch einfacher ist, in München ein E-Auto wie den BMW i3 zu mieten und Carsharing zu nutzen.

Der Carsharing-Anbieter Share Now ist aus der Fusion von car2go (Daimler) und DriveNow (BMW) hervorgegangen. Damit vereinen die Autohersteller Daimler und BMW ihre Kräfte und bieten Carsharing in noch mehr Städten in Deutschland an und mit noch mehr Auswahl. Zusammen haben car2go und DriveNow mehr als 20.000 Carsharing-Fahrzeuge in 31 Städten weltweit. Über die beiden Carsharing-Anbieter kann man Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart ebenso wie von BMW und Mini leihen. Mehr als 3200 Autos der Carsharing-Dienste sind E-Autos. Einen Überblick über das e-carsharing und E-Auto-Angebot in München findet ihr auf hier auf unserer München-Seite.

 

BMW i3 im e-Carsharing Hamburg Berlin München

BMW i3 im Carsharing in Hamburg © DriveNow

 

BMW i3 bei Share Now

Mit Share Now ist es ganz einfach, ein Elektroauto in einer Stadt wie München für ein paar Minuten oder für mehrere Stunden zu mieten. Über die App von DriveNow kann man Carsharing-Autos wie das Elektroauto BMW i3 auf einer Karte finden und mieten. Ein Auto wie den BMW i3 mieten geht mit DriveNow auch in Berlin, Düsseldorf, Köln und Hamburg. e-Carsharing mit car2go geht heute in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart. Bei Carsharing mit Share Now ist es möglich, ein Auto wie den BMW i3 innerhalb der Grenzen eines Stadtgebiets zu leihen und wieder abzugeben. In Zukunft soll es möglich sein, die Autos von DriveNow und car2go über eine gemeinsamen App von ShareNow zu mieten. Hier könnt Ihr euch bei Share Now / DriveNow anmelden und E-Mobilität erfahren.

In München kann man den BMW i3 REx mieten und testen. Der Preis für die Miete des BMW i3 ist 36 Cent pro Minute. Das innovative Elektroauto des Autoherstellers BMW hat eine Reichweite von bis zu 300 Kilometer. Den BMW i3 kann man über das Carsharing auch für einen ganzen Tag lang mieten. Die Miete für einen Tag hat einen Preis von 109 Euro und kommt inklusive 200 Kilometer.

BMW i3 REx steht für Range Extender: Das innovative E-Auto kommt mit Reichweitenverlängerer und macht Carsharing in München so noch attraktiver. Ein Stau- und Spurhalteassistent machen den Fahrspaß mit dem Elektroauto in München perfekt. Der BMW i3 bietet mit fünf Türen nicht nur bequem viel Platz, sondern durch den smarten BMW eDrive-Antrieb enorm viel Leistung. Der BMW i3 beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0-100 km/h. Dabei ist er nicht nur enorm leise, sondern verursacht kaum Emissionen. Mehr über die technischen Daten des BMW i3 erfahrt ihr auf unserer Seite.

17.03.2019, von Daniel Stitz

Anzahl der Elektroautos in Deutschland wächst stark; Der Bestand bleibt aber gering

Eine Million Elektroautos sollten nach Plan der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 auf die Straßen gebracht worden sein. Das wird nun eng, denn heute, im ersten Quartal 2019, gehen etwa 89.000 Elektroautos in einem Gesamtbestand von über 46 Mio. PKW immer noch unter.*  (Quelle: 53.861 per 01.01.2018 zzgl. Neuzulassungen in 2018, vgl. KBA, Stand: 21.01.2019).

Insgesamt kommt das “Segment “E-Fahrzeuge”, das die partiell rein elektrisch fahrenden Plug-In Hybride einschließt (elektrifizierte Fahrzeuge: reine E-Autos plus Plug-In Hybride ohne Hybride), Anfang 2019 auf 165.604 Fahrzeuge. Plug-In Hybride kommen inklusive aller Neuzulassungen in 2018 dabei auf 75.861  (44.419 waren im Bestand am  Stichtag 01.01.2018 gemeldet  und 31.442 Neuzulassungen bis einschließlich Dezember 2018 wurden verzeichnet).

Da sich die von uns ermittelte Zahl aus der Gesamtzahl der Neuzulassungen von Januar bis Dezember 2018 plus der Bestandszahl an E-Autos per 01.01.2018 zusammensetzt,  kann es eine minimale Abweichung geben. Die Zahl der Abmeldungen von E-Fahrzeugen ist aber auf Grund Ihrer Neuheit und der geringen Betsandsgröße als sehr gering zu betrachten. Das KBA gibt Ihre offiziellen Zahlen zur Aufteilung des Fahrzeugbestandes per 01.01.2019 vsl im Mai bekannt.

 

 

Im BMW i3 per DriveNow durch das Hamburger Hafengebiet

Der BMWi3 ist eines der am häufigsten zugelassenen E-Autos in Deutschland. Über 400 i3 davon befinden sich in den Flotten von E-Mobilitäts-Anbietern

 

 

Die knapp 90.000 reinen Elektroautos (Tesla E-Golf und BMW i3) ferner die 165.604 E-Fahrzeuge inklusive der Plug-In Hybride ( wie bspw. BMW i8, Passat und Golf GTE, Toyota Prius etc.) verteilen sich überproportional stark auf (E-)Autovermietungen und (e-)Carsharing-Dienstleister in Ballungszentren und Großstädten. Wo ihr sie findet, könnt ihr nach Städten sortiert auf unseren E-Auto-Übersichten entnehmen.

Hamburg, 19.09.2018 von Daniel Stitz |

STARCAR wird zum Top-Anbieter von Elektroautos

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Mit der Einflottung von 100 BMW 2er Plug-In Hybrid E-Autos wird STARCAR zu einem der bedeutendsten Player für mietbare E-Mobilität in Deutschland. Zwar handelt es sich nicht um reine Elektroautos, aber ein emissionsfreies Fahren ist mit dem elektrifizierten BMW 2er auf einer Strecke von 50KM möglich. Damit lässt sich im urbanen Stadtverkehr schon einiges anfangen. Denn das reicht für die meisten von uns, um ohne Lärm und Abgase morgens zur Arbeit und abends wieder nach Hause zu fahren.

 

 

Elektroauto BMW 2er

BMW 2er Plug-In Hybrid Flotte für STARCAR; Foto: Daniel Reinhardt

 

TOP-Anbieter für mietbare E-Mobilität in Deutschland

Durch die jüngste elektrische Flottenerweiterung und die schon seit 2016 bestehenden Tesla Flotte rutscht STARCAR im Ranking von Elektrofahrzeug-Vermietungen deutlich nach oben. Unseren Recherchen zu Folge zählt STARCAR mit seiner Elektroauto-Flotte zu den 5 größten Anbietern von mietbarer E-Mobilität in Deutschland. Mit der Einflottung der 100 BMW 2er Plug-In Hybride zieht das Unternehmen hinsichtlich der Elektroauto-Anzahl sogar an Flinkster und Stadtmobil vorbei. Eine größere E-Auto Flotte haben nicht etwa die großen Autovermietungen wie SIXT oder Europcar. Diese halten sich bei der Einflottung von E-Mobilität sehr bedeckt zurück. Vielmehr sind es E-Auto-Vermietungen wie Drive CarSharing und nextmove, die das E-Auto-Regiment in Deutschland führen.

So kann in Norddeutschland nur DriveNow mit insgesamt 200 BMW i3 Elektroautos, die man via free-floating Carsharing überall in Hamburg mieten kann, STARCAR das Wasser reichen. (Anzeige/ Sponsored Article)

(Quelle: PR-Angaben der Anbieter, Stand: 03/2018)

 

 

 

Elektroauto in Hamburg mieten

Olaf Puttlitz (STARCAR), Senator Frank Horch und Matthias Pfalz (BMW Niederlassungsverbund Nord); Foto: Daniel Reinhardt

Über STARCAR

Die Unternehmer Tobias Höpfner und Maik Grabow gründeten STARCAR vor 30 Jahren in Hamburg. Heute zählt der Betrieb zu den Top-10-Autovermietern mit über 30 Filialen in 13 Städten.

Am stärksten ist STARCAR mit elf Stationen in Hamburg vertreten. STARCAR ist im B2C- sowie B2B-Bereich tätig.Über 100 Autohäuser beliefert das Unternehmen z.B. im Rahmen seines Mobilitätsgeschäfts.

Pro Jahr verzeichnet STARCAR über 200.000 Kunden und verfügt über ein Portfolio, das rund 3.000 Kraftfahrzeuge umfasst.

Zwischen Hamburg und München tummeln sich mittlerweile 10.000 zugelassene BMW i3 Elektroautos.

 

 

BMW i3 in Hamburgs HafenCity - DriveNow Test Drive

DriveNow Cruise im BMW i3 durch Hamburgs Hafencity, Quelle: e-CarSharing Testfahrt

 

 

Die Größenordnung lassen wir mal vor dem Hintergrund, dass es sich um ein “Volumen-Model” handelt unkommentiert.

Detailverliebt ergänzen möchten wir jedoch, dass sich nahezu 10% des BMW i3 Gesamtbestandes mieten lassen, da sie sich in den Flotten von (e-)Autovermietungen und (e-)Carsharing-Diensten befinden. Fast 5% der in Deutschland zugelassenen BMW i3 befinden sich alleine in der Flotte von DriveNow ( Hamburg, Berlin, Köln und München.)

 

 

20.05.2017, von Daniel Stitz

Car2go-Flotte soll elektrifiziert werden

Nachdem DriveNow bereits 2015 über 60 BMW i3 in die Hamburger Carsharing-Flotte aufgenommen hat (wir berichteten), will Car2Go nun nachziehen und innerhalb der nächsten 2,5 Jahre mindestens die Hälfte seiner Carsharing-Flotte elektrifizieren.

 

BMW i3 in der Speicherstadt

DriveNow Cruise im BMW i3 durch Hamburg

 

car2go will hunderte Elektroautos nach Hamburg bringen

Das entspräche mind. 400 weiteren Elektroautos zum Mieten in Hamburg. Somit würde Hamburg einen riesigen Sprung hinschtlich verfügbarer und mietbarer E-Mobilität machen. Derzeit liegt die Stadt nach unseren Recherchen mit weniger als 100 mietbaren Elektroautos (DriveNow ca. 65, Starcar und Share-Starcar ca. 10, Flinkster 5, der Rest verteilt sich auf Autovermieteungen wie Strominator, Sixt und Car2Rent) hinter Berlin, Stuttgart und dem Großraum Köln.

Update 01/2018: Durch die Einflottung von über 100 weiteren BMW i3 durch DriveNow ist der Bestand bereits zum Jahreswechsel auf über 200 E-Autos gewachsen.

 

Fisker Karma in Hamburger City

E-Mobility in Hamburg: Fisker Karma lädt in Hamburger City am Gänsemarkt –  Den gibt´s so schnell nicht im Carsharing

 

Car2Go hat bereits rund 150.000 registrierte Nutzer im Großraum Hamburg, aber bisher leider keine Elektrofahrzeuge in der Elb-Flotte. Bei der Unterzeichnung des Abkommens “Memorandum of Understanding” mit der Hansestadt, sagte Daimler-Vorstand Entenmann”Wir sind überzeugt, dass Carsharing beim Durchbruch der Elektromobilität eine entscheidende Rolle spielt”.

Da schließen wir uns als das Portal für mietbare E-Mobilität natürlich gerne an!

Quelle: Tagesschau, 19.05.2017; http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article210634269/Daimler-setzt-mit-Car2go-kuenftig-auf-Elektroantrieb.html, 20.05.2017

 

03.11.2015, von wirkaufendeinauto.de

Elektromobilität ist ein Dauerbrenner

Die Politik treibt die Verbreitung von E-Autos voran. Ob die Ziele Millionen strombetriebener PKWs binnen weniger Jahre auf die Straße zu bringen erreicht werden, bleibt fraglich. Dennoch überlegen immer mehr Autofahrer, ob und wann der Umstieg auf ein Elektroauto sinnvoll und wirtschaftlich ist.
Die Verbreitung von E-Autos ist recht unterschiedlich. Welchen Einfluss die Elektromobilität bereits heute hat, welche Rahmenbedingungen für die Fahrer gelten und welche Schritte als nächstes nötig sind, wollen wir in einer länderübergreifenden Übersicht “Elektromobilität im Alltag: Das sollten Sie wissen” zusammenfassen.
Folgende Aspekte sollen eine besondere Rolle spielen:

 

  • Länder, mit den meisten zugelassenen Elektroautos
  • Meistverkaufte Elektroautos in Europa zwischen Januar und Mai 2015
  • Welches Land bietet die größten Steuervorteile für Elektroautos?
  • Vorzeigestädte auf dem Weg zur Elektromobilität
  • ​Besonderheiten der ​Aufladestationen in Europa
  • So bereitet sich Deutschland auf die Elektromobilität vor
  • Sie wollen künftig auch elektrisch fahren? So gelingt der Umstieg

 

Umfragen:

  • Was ist deutschen Käufern von Elektroautos 2015 besonders wichtig?
  • Welche Voraussetzung muss ein Elektroauto erfüllen, damit es für Sie interessant wird?
  • Welchen Mehrpreis sind Sie bereit für ein Elektroauto der Kompaktklasse zu zahlen?

Unser Ziel ist es eine verständliche und neutrale Orientierung zum Thema “Elektromobilität im Alltag” zu geben. In Kooperation mit wirkaufendeinauto.de möchte e-carsharing.net als Portal für mietbare E-Mobilität dabei unterstützten, auch ein paar Fragen abseits von Miet-Elektromobiltät und e-Carsharing zu beantworten. Hier gehts zum Artikel:

http://www.wirkaufendeinauto.de/magazin/elektromobilitaet/

E-Autos parken kostenlos

Kurz nachdem DriveNow durch die Einflottung der BMW i3 die Verfügbarkeit von mietbaren Elektrofahrzeugen in Hamburg vervielfacht hat, gibt es einen weiteren Anschub für die urbane e-Mobilität in der Hansestadt

Es ist ja bekannt, dass es Sonderparkflächen an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gibt. Macht Sinn, da sonst die Nutzung der Ladesäule im Stadtgebietständig durch davor parkende Fahrzeuge jeder Art nicht möglich wäre. Hierbei handelt es sich allerdings um einige wenige Park-Ladeflächen, die unmittelbar an Ladesäulen angrenzen.

 

 

Elektroauto BMW i3 von DriveNow beim Laden

Ladesäule mit Stellplatz in Hamburg-Altona, Halteverbot für Nicht-Stromer!

 

 

Nun geht Hamburg bei der Regulierung und Förderung von E-Mobilität als erste deutsche Stadt einen Schritt weiter: Elektroautos und Plug-In Hybride mit neuen E-Kennzeichen dürfen ab dem 01.11.15 im gesamten Stadtgebiet bis zur jeweiligen Maximalparkdauer kostenfrei parken.

Für uns ist das ein klares Signal dafür, dass sich die Individual- bzw. KfZ-Mobilität mehr und mehr differenzieren wird und zusehends zwischen urbanen Mobilitäts-Konzepten (=Kurzstrecken-Autos, e-Carsharing etc.)  und “Langstrecken”-Fahrzeugen (=konventionelle Autos, die bald vor der Stadt stehen bleiben!?) unterschieden wird.

 

 

Bluecar e-Carsharing Paris, Siehe auch unseren Paris-Bericht

4000 E-Autos sind im Pariser Großraum alleine über den e-Carsharing Anbieter Autolib` verfügbar

 

Bluecar im Autolib e-Carsharing Paris

Bluecar im Autolib e-Carsharing Paris

 

Elektromobilität in Frankreich

Dass Frankreich hinsichtlich der Verbreitung von Elektroautos weiter ist als Deutschland, war uns längst bekannt. Aber was wir letztes Wochenende auf unserem Paris Trip beobachten konnten, hat unsere Erwartungen übertroffen:

An jeder Ecke stehen Elektroautos samt Ladestationen und separat ausgewiesenen Parkmöglichkeiten (im Pariser Zentrum!) zur Verfügung. Die sog. Bluecar-Stromer werden von den Parisern sehr gut angenommen. Man sieht sie im Minutentakt an einem vorbei fahren, sodass man bereits eine deutlich spürbare Entlastung hinsichtlich Abgas- und Lärmbelastung bemerkt.

Zum Vergleich: In Deutschland sind derzeit insgesamt ca. 23.000 E-Autos zugelassen – weit entfernt von der angestrebten 1 Mio. in 2020*. Davon steht auch in Deutschland ein beachtlicher Teil von über 10 % zur Anmietung zur Verfügung.

Dennoch:  Alle großen deutschen Carsharing-Dienste und Autovermieter von München bis Hamburg zusammen genommen, kommen heute (2018) gerade mal auf ca. 2500 verfügbare E-Autos.  In Berlin lassen sich über alle Anbieter hinweg heute etwa 300 e-Autos anmieten.

 

e-Carsharing Autolib: Bluecar Verfügbarkeit in Paris

Autolib´ Bluecar Verfügbarkeit in Paris – 3000 e-Autos

 

Zusätzlich bietet der Anbieter Autolib`, welcher zum Mischkonzern Bolloré gehört, nach eigenen Angaben insgesamt knapp 6000 Ladepunkte im Pariser Großraum an. Bemerkenswert ist auch, dass hinter diesem Angebot nicht etwa ein etablierter Automobil-Konzern oder eine große Autovermietung steckt, sondern eben der besagte Mischkonzern Bolloré steckt, dessen bekanntestes Produkt eigentlich bisher die OCB-Paper waren.

 

E-carsharing Station Paris Autolib Bluecar

E-carsharing Station Paris Autolib. Elektroauto Bluecars in Paris

 

Bluecar von Bolloré und Pininfarina

Die eingesetzten Fahrzeuge sind entsprechend unkonventionell gestaltet und scheinen an den Pariser Lifestyle angelehnt zu sein, d.h. Prestigé und Status drückt man eher durch einen entsprechend schicken Kleidungsstil und die Wahl eines guten Restaurants aus – jedoch weniger durch „sein Auto“.  Diese Interpretation ist sicher etwas überzeichnet, aber jeder der Paris kennt, weiß, dass hier nicht so viele beulenfreie Luxuskarossen rumfahren wie z. B. in unserem schönen Hamburg. Die Bluecars scheinen sehr funktional ausgelegt. Sie sind klein aber trotzdem 4-Sitzer. Sie haben intelligenterweise tatsächlich keine Lackierung und man kann den Fahrzeugen ansehen, dass sie gebraucht werden – das ist auch gut so!

 

Autolib Bluecar Front Logo

Autolib Bluecar Front Logo

 

*Die Zahl bezieht sich auf vollelektrische Fahrzeuge sog. BEV oder B-REX (bspw. BMW i3 mit Range Extender). Inklusive Plug-in Hybriden (z.B. (Toyota Prius) befinden sich  über 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge  auf deutschen Straßen. Die Bundesregierung hatte ihr ehrgeiziges Ziel damals auf reine Elektroautos bezogen – also genau genommen ausschließlich auf BEV und max. B-REX. Da das Ziel von 1 Mio. Elektro-Fahrzeuge bis 2020 wohl nicht mehr erreichbar ist, wurde die Bezugsgröße “uminterpretiert” und nun auch Hybrid-Fahrzeuge in die Zählung mit einbezogen.