09.01.2018, von Moritz Steneberg

 

Düsseldorf will sein Netz an Ladesäulen in diesem Jahr stark erweitern, so Berichten von rp-online.de zufolge. Derzeit verfügt die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt bereits über 80 Ladesäulen mit Kapazität, um 200 Elektroautos gleichzeitig zu laden. Hinzukommen sollen weitere 50. Die Verteilung der aktuell vorhandenen Säulen auf das Stadtgebiet ist ungleich. Während sich die meisten in Zentrumsnähe befinden, sind die Randgebiete eher spärlich versorgt. Dies soll sich nun ändern. Der Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur kommt nicht nur Fahrern von Privatfahrzeugen zugute.

 

Wichtiger Schritt für mietbare E-Mobilität in der Region

Dies wird der Elektromobilität in Düsseldorf weiter auf die Sprünge helfen und insbesondere auch e-Carsharing-Dienste dürften profitieren. DriveNow bspw. honoriert das Abstellen von geliehenen Fahrzeugen an Ladesäulen mit 30 Freiminuten.

 

 

Elektomobilität durch e-Carsharing E-Carflex in Düsseldorf

Ein Beispiel für Düsseldorfer E-Mobilität: E-Carflex ist ein lokales e-Carsharing-Projekt

 

 

Quelle: rp-online.de

E-Autos parken kostenlos

Kurz nachdem DriveNow durch die Einflottung der BMW i3 die Verfügbarkeit von mietbaren Elektrofahrzeugen in Hamburg vervielfacht hat, gibt es einen weiteren Anschub für die urbane e-Mobilität in der Hansestadt

Es ist ja bekannt, dass es Sonderparkflächen an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gibt. Macht Sinn, da sonst die Nutzung der Ladesäule im Stadtgebietständig durch davor parkende Fahrzeuge jeder Art nicht möglich wäre. Hierbei handelt es sich allerdings um einige wenige Park-Ladeflächen, die unmittelbar an Ladesäulen angrenzen.

 

 

Elektroauto BMW i3 von DriveNow beim Laden

Ladesäule mit Stellplatz in Hamburg-Altona, Halteverbot für Nicht-Stromer!

 

 

Nun geht Hamburg bei der Regulierung und Förderung von E-Mobilität als erste deutsche Stadt einen Schritt weiter: Elektroautos und Plug-In Hybride mit neuen E-Kennzeichen dürfen ab dem 01.11.15 im gesamten Stadtgebiet bis zur jeweiligen Maximalparkdauer kostenfrei parken.

Für uns ist das ein klares Signal dafür, dass sich die Individual- bzw. KfZ-Mobilität mehr und mehr differenzieren wird und zusehends zwischen urbanen Mobilitäts-Konzepten (=Kurzstrecken-Autos, e-Carsharing etc.)  und „Langstrecken“-Fahrzeugen (=konventionelle Autos, die bald vor der Stadt stehen bleiben!?) unterschieden wird.

 

 

Bluecar e-Carsharing Paris, Siehe auch unseren Paris-Bericht

Ladesäulen für das e-carsharing auf dem Dorf

Das autarke Bio-Energiedorf Jühnde in der Nähe von Göttingen erhält passende e-Tankstellen für sein e-Carsharing.

Dadurch wird ein Schritt in Richtung „Smart Grid“ ermöglicht und eine intelligente Nutzung von erneuerbarer Energie in einem ganzheitlichen Ansatz entsteht. Von Energieerzeugung über die Speicherung bis hin zur direkten Nutzung in Form von E-Mobilität