Unsere BMW i3 Testfahrt in Hamburg

 

Elektroautos im Carsharing: Die ideale Kombination für urbane Mobilität

Ein paar Carsharer haben schon vor einiger Zeit begonnen ihre Flotten zu elektrifizieren. Multicity hat bspw. bereits Anfang 2012 in Berlin ein rein elektrisches Carsharing-Programm gestartet. Ähnliches hat car2go mit den smart ed am Standort Stuttgart getan.
DriveNow zieht nun seit Mitte vergangenen Monats nach und erweitert seine e-Flotte in einer konzertierten Aktion gleich in mehreren europäischen Großstädten. Hierfür wurden zunächst 100 BMW i3 Elektrofahrzeuge verteilt auf Hamburg, München und Berlin in Deutschland auf die Straße gebracht. 400 sollen es im Laufe des Jahres in Deutschland insgesamt werden. Die bisher in Berlin und München eigesetzten BMW ActiveE wurden dabei ausgetauscht. Kurz zuvor gab es einen i3 – Launch in London und in Kopenhagen ist DriveNow diesen Monat mit einer rein elektrischen Flotte mit den Umfang von 400 BMW i3 erstmalig an den Start gegangen.

30 BMW i3 für Hamburg

Bis vor kurzem war es ziemlich umständlich ein Elektroauto in Hamburg zu mieten. Es gab dazu tatsächlich nur insgesamt 16 für den Interessenten frei verfügbare e-Fahrzeuge verteilt auf 5 Anbieter. Zudem sind diese in Hamburg nicht wirklich sichtbar bzw. präsent gewesen (versteckt in Tiefgaragen, Hinterhöfe etc.). Den BMW i3 kann man nun seit diesem Juli per Carsharing stationsunabhängig und direkt von der Straße weg mieten. Zwar sind die Elektroautos, im Gegensatz zu ihren Carsharing Verbrenner-Kollegen BMW 1er, Mini und Smart, noch nicht an jeder Ecke zu sehen, aber per App sind sie ohne Weiteres zu finden. Wir waren neugierig und wollten sofort einen i3 im Hamburger Stadtverkehr ausprobieren.

Da einige Bilder mehr sagen als viele Worte, haben wir hier ein paar Eindrücke für Euch:

 

Kurze Erklärung des wesentlichen Unterschieds von Elektroautos.

Kurze Erklärung des wesentlichen Unterschieds von Elektroautos.

 

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Die Beschleunigung des BMW i3 am Hafen vor den Fischauktionshallen war beeindruckend.  Das Fahrzeug überzeugt neben der Fahrfreude, trotz des im Vergleich zum 1er BMW kürzeren Radstands, stets durch ein stabiles und sicheres Fahrverhalten.  Seht selbst:

Wir haben uns dann noch mit dem Thema Reichweite und Laden beschäftigt. Wir hatten nach 2 Stunden Fahrzeit immer noch eine ausreichend volle Battrie und über 50 KM Reichweite (Klingt nicht viel, ist aber im Stadtverkehr ne Menge, ca. weitere 2 Stunden Fahrzeit).

Dennoch wollten wir uns mal mit dem Ladevorgang vertraut machen. Denn obwohl ich schon häufig ein e-Fahrzeug gefahren bin, habe ich noch nie einen Ladevorgang durchgeführt.

Auf dem Display des i3 werden Ladesäulen in der Umgebung angezeigt. Diese sind in Hamburg im Stadtgebiet an jeder Ecke, aber wir müssen zugeben, dass sie insbesondere in der Hafencity nicht immer erreichbar waren, entweder  durch Baustellen versperrt oder einfach nur besetzt. Nun gut, dass mag an diesem sehr speziellen Quartier liegen, dass nun wirklich nicht repräsentativ für das Hamburger Gesamtstadtbild ist. Nach unserem Ausflug an die Fischauktionshallen hatten wir dann gleich eine Ladestation in Altona gefunden.

 

Erläuterung des Ladevorgangs

Kabel raus aus dem Kofferraum

 

Anschließen wie bei einer normalen Steckdose und über die Ladekarte starten.

Das Fahrzeug kann nun geparkt oder komplett abgegeben werden.

Das Fahrzeug kann nun geparkt oder komplett abgegeben werden.