E-Auto als Drittwagen

Autohäuser ohne Kompetenz.

 

Es ist nur schwer vorstellbar, laut einer Studie der Unternehmensberatung Kienbaum sind die Verkäufer der Autohäuser eher Bremser als Antreiber für den Verkauf von Elektroautos. Die Tester, die sich als interessierte Kunden ausgaben, haben wahrscheinlich innerlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, als sie Sätze hörten wie: “Als ob man Geld verbrennen würde.” oder “Als Drittwagen kann man sich so ein Auto anschaffen.”

Unglaublich aber wahr, bei nur 7 Autohäusern von 52 konnte von den Testern ein Elektroauto oder ein Plug-in-Hybrid begutachtet werden. Lediglich bei drei Autohäusern war eine kurzfristige Probefahrt möglich.

Kienbaum wirft den Verkäufern nicht nur mangelndes Vertriebsengagement vor, auch hapert es oft an spezifischer Sachkenntnis für diese Technologie. Die schlechte Einstellung der Verkäufer und fehlendes Informationsmaterial in fast allen Autohäusern trägt nicht dazu bei, dass die Elektroautos den Markt ernsthaft erobern können und das, obwohl alle großen Autobauer ein eigenes Elektroauto anbieten. Das E-Auto wird kommen, da sind sich die meisten Ökonomen einig, es ist nur zu hoffen, dass die Autohäuser diesen Trend nicht verschlafen und am Ende andere Vertriebswege gefunden werden. IKEA bietet seit neuestem ein Elektrofahrrad an.

 

Mehr unter: http://green.wiwo.de/studie-autohaeuser-bremsen-den-durchbruch-von-elektroautos/, http://www.ebike-news.de/ikea-verkauft-eigenes-e-bike-namens-folkvaenlig/7278/